
 An mittelalterlichem Inventar besitzt die Kirche noch einige Stücke: die frühgotische, über einem Fußring auf vier Trägerfiguren ruhende Bronzetaufe des mittleren 13. Jahrhunderts, ferner aus dem Ende des 14. Jahrhunderts die Kreuzgruppe, mit Maria und Johannes als Standfiguren, am Chorbogen gegenüber der Kanzel. Die Texte an der Kanzel lauten: - Krone: "Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren" (Lukas 11,28; auch über Eingang an der Westwand. - Korb: "Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet" (Matthäus 10,20; plattdeutsch. Sie wurde 1618 fertiggestellt, vermutlich von Jürgen Heidtmann, dem Älteren, aus Wilster (Spätrenaissance). Von dem alten Altar ist ein Relief der Beweinung Christi erhalten, jetzt unter der Orgelempore. Dieses wurde um 1510/1520 gefertigt (spätgotisch); auch vom alten Altar stammen - an den Wänden im Altarraum - die Figuren zweier unbekannter Heiliger. Als kostbarstes Stück gilt der kostbare Abendmahlskelch aus der Zeit um 1300, einer der frühesten und schönsten des Landes. Wertvoll dürfte auch der nach den Glockenabgaben in zwei Weltkriegen heute nicht gewöhnliche Besitz zweier gotischer Glocken sein.
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